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Ein Ausrücklager, auch Drucklager genannt, entlastet die sich drehende Kupplungsscheibe vom Federdruck und ist damit ganz entscheidend für einen sicheren Betrieb der Kupplung. Beim Ausrücklager handelt sich um ein Wälzlager, welches axial belastbar ist.
Bei drehender Kupplung läuft das Ausrücklager immer mit, es ist also spielfrei. Bei der Betätigung der Kupplung stellt es sich selbst zentrisch auf die Membranfederzungen ein. Dabei sollte die Zungen und der Anlaufring des Ausrückers die selbe Drehzahl haben. Ist das nicht (mehr) der Fall sind Geräusche und Verschleiß die Folge.
Weitere Informationen zu Ausrücklager
Ein defektes Ausrücklager kann sich durch ungewöhnliche Geräusche bemerkbar machen. Ein klemmendes Lager beispielsweise kann sich durch Schleifgeräusche beim getretener Kupplung andeuten. Ansonsten sind vor allem bei nicht getretener Kupplung "polternde" Geräusche zu hören, die bei der Betätigung des Kupplungspedal verschwinden. Beim Ausbau sollte man auf die umliegenden Teile achten und schauen, ob das defekte Lager bereits andere Autoteile in Mitleidenschaft gezogen hat. Zusammen mit dem Ausrücklager sollten auch die Kupplungsscheibe & Co. mit gewechselt werden. Meist empfiehlt sich dann ein komplett Kupplungssatz, der Einbau ist je nach Modell aber ziemlich aufwändig. Um Folgeschäden zu vermeiden, sollte ein kaputtes Ausrücklager möglichst schnell ersetzt werden, auch wenn kurzfristig auch ohne Kupplung geschaltet werden könnte.
Da der Einbau einer neuen Kupplung von Modell zu Modell sehr unterschiedlich ist, stellen wir für die verschiedenen Automarken wie BMW, Audi, VW, Opel, Mercedes Benz, Skoda und weitere hersteller detaillierte Reparaturanleitungen zur Verfügung.









