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SCHEIBENBREMSBELAG
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Bremsbeläge
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Bremsbelagsatz, Scheibenbremse Vorderachse
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Scheibenbremsbelag Vorderachse
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Hochleistungs-Bremsbelagsatz
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SCHEIBENBREMSBELAG
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Scheibenbremsbelag WVA 23554 A3, Golf 5 HI, Hinterachse

Bremsbeläge oder Bremsklötze helfen dabei, das Auto abzubremsen oder zum Stillstand zu bringen. Bei Scheibenbremsen werden Sie außen von beiden Seiten an die Scheibe gepresst, bei Trommelbremsen hingegen werden die Beläge von innen an die rotierende Trommel gedrückt. Durch die Reibung wird die Geschwindigkeit in Wärme umgewandelt, alle Teile der Bremse müssen also sehr hitzebeständig sein. Der Belag selber muss etwas weicher als die Scheibe sein, damit diese nicht zu stark abgenutzt wird. Die Bremsbeläge müssen also deutlich öfter gewechselt werden als die Bremsscheiben, sie sind auch deutlich günstiger und preiswerter. Die genaue Lebensdauer ist jedoch von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich. Wer häufig mit schleifender Bremse fährt oder bei häufigem Stadtverkehr oft bremsen muss, beansprucht die Beläge stärker als jemand, der hauptsächlich auf der Autobahn oder auf Landstraßen unterwegs ist.




Weitere Informationen zu Bremsbelag


Die Bremsbeläge bestehen aus einem Träger und einer Schicht des eigentlichen Bremsbelages. Bei Scheibenbremsen werden sie am Bremssattel befestigt und bei Betätigung der Bremse mit hohem Druck hydraulisch an die Bremsscheibe gepresst. In vielen Fahrzeugen ist in den Belag eine Verschleißanzeige integriert, die abgefahrene Bremsbeläge elektronisch oder durch Geräuschentwicklung meldet. Genau wie Bremsscheiben müssen die Beläge immer bei beiden Rädern einer Achse gleichzeitig erneuert werden, dabei muss auch der Verschleiß der Scheibe geprüft werden. Bei Trommelbremsen werden die Beläge von innen an die sich drehende Trommel gedrückt und bestehen meistens aus einem Metallgewebe mit Füllstoffen. Man spricht dabei eher von Bremsbacken als von Bremsklötzen oder Bremsbelägen. Die Betätigung selber erfolgt ebenso wie bei den Scheibenbremsen über die Hydraulik, innerhalb der Trommel werden die Bremsklötze jedoch mit Federn und Spannvorrichtungen an die Trommel gedrückt.

 

Die Bremsbeläge sind eines der häufigsten Verschleißteile an der Bremsanlage. Wer an seinem Auto keine Verschleißanzeige hat, die einen nötigen Wechsel durch Geräusche oder durch ein anders Signal ankündigt, sollte seine Bremsklötze regelmäßig überprüfen. Da sie weicher sind als die Bremsscheibe, werden sie deutlich stärker abgenutzt. Wenn der Belag so weit abgefahren ist, dass die Trägerplatte die Bremsscheibe berührt, können dort Riefen und andere Schäden entstehen. Wer seine Bremsbeläge rechtzeitig tauscht, kommt also deutlich günstiger weg und kann das Geld für neue Bremsscheiben vorerst sparen. Auch wenn die Reparatur nicht sehr kompliziert ist, sollten nur Schrauber mit einer gewissen Erfahrung an der Bremsanlage arbeiten. Wer seine Bremsbeläge noch nie selber ausgetauscht hat, sollte sich beim ersten Versuch professionelle Hilfe zur Seite stellen. Die Bremse ist eine der wichtigsten Sicherheitseinrichtungen, hier muss sehr sorgfältig und gewissenhaft gearbeitet werden.

 

Wer die Bremswirkung an seinem Auto verbessern möchte, kann andere Bremsbeläge als in der Serienversion einbauen. Für die Bremsbeläge werden verschiedene Materialien verwendet, die in vier Klassen eingeteilt werden. „Semi-Metallic“ bezeichnet Bremsbeläge, die aus einer Legierung von Metallpartikeln und einigen Füll- und Bindestoffen bestehen, als „Organic“ werden Beläge bezeichnet, die aus Partikeln von Glas, Gummi, Carbon oder ähnlichen Stoffen bestehen. Diese haben jedoch deutlich schlechtere Bremswerte als Bremsbeläge der anderen Gruppen. Darüber hinaus gibt es noch „Low Metallic“, eine Mischung der ersten beiden Kategorien, sowie „Ceramic“, womit Bremsbeläge mit einem hohen Anteil keramischer Stoffe gemeint sind. Diese Beläge sind erst seit kurzem im Angebot und werden vor allem in Sportwagen eingesetzt, da sie recht teuer sind. Vor der Bestellung sollte man sich jedoch darüber informieren, ob die gewünschten Bremsbeläge zum eigenen Auto passen, in vielen Fällen wären dann auch neue Bremsscheiben notwendig.

 

Wenn die Bremsbeläge nicht mehr einwandfrei funktionieren, weil sie verschlissen sind, wird es höchste Zeit sie auszutauschen. Ohne intakte Bremsbeläge wird das Autofahren zu einer gefährlichen Angelegenheit. Mit verschlissenen Bremsbelägen kann man nicht mehr vernünftig bremsen und das kann, gerade bei hohen Geschwindigkeiten, ein enormes Sicherheitsrisiko bedeuten. Für den Wechsel von Bremsbelägen gibt es keinen vorgeschriebenen zeitlichen Rahmen. Ob man die Bremsbeläge wechseln muss oder nicht, hängt vom Verschleiß ab. Wer häufig mit schleifender Bremse fährt oder im Stadtverkehr viel bremsen muss, muss seine Bremsbeläge öfter erneuern als jemand der hauptsächlich auf der Autobahn oder der Landstraße unterwegs ist. Allerdings ist häufiges, abruptes Bremsen von hohen Geschwindigkeiten auch nicht gerade förderlich für die Bremsbeläge.

 

Profis erkennen anhand einer Tabelle aus dem Werkstatthandbuch, ob die Bremsbeläge noch genügend Reststärke haben. Für Laien lässt sich dies durch Schleifspuren feststellen. Zudem hört man eine Art Quietschgeräusch wenn sich die Reststärke der Bremsbeläge dem Ende zuneigt. Soweit sollte man es jedoch nicht kommen lassen. Sobald man deutliche Schleifspuren oder -geräusche wahrnimmt, kann es schon zu spät sein und zusätzlich zu den Bremsbelägen müssen auch Bremsbacken und Bremsscheiben ausgetauscht werden. Deshalb sollte man in regelmäßigen Abständen prüfen, ob die Bremsbeläge noch genügend Reststärke haben.