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Der Bremskraftverstärker ermöglicht es, mit relativ geringem Kraftaufwand die volle Leistungsfähigkeit der Bremsen auszuschöpfen. Auch kleineren oder schwächeren Menschen können wird so ein sicheres Bremsen ermöglicht.
Bremskraftverstärker gehören seit vielen Jahren zur Standardausrüstung aller PKWs, sie verkürzen den Pedalweg enorm. Bei fast allen Fahrzeugen wird der Bremskraftverstärker mit einem System aus Membranen und Unterdruck betrieben.
Bei herkömmlichen Otto-Motoren war der erforderliche Unterdruck für den Bremskraftverstärker ein „Nebenprodukt“ der Drosselklappe. Einige moderne Konstruktionen, bei denen die Drosselklappe wegfällt, sowie alle Diesel-Motoren haben eine separate Unterdruckpumpe, die für den Bremskraftverstärker zuständig ist.
Innerhalb des Hydrauliksystems bilden mehrere Membranen den Bremskraftverstärker. Auf beiden Seiten herrscht Unterdruck, durch Treten des Bremspedals wird dieser verstärkt und vergrößert die Kraft, die an die Bremsen der einzelnen Räder weitergegeben wird. Um einen möglichst guten Effekt zu erzielen, können Bremskraftverstärker einen Durchmesser von über 20 Zentimetern haben. Bei größeren LKW wird in der Regel ein anderes System verwendet, hier arbeitet der Bremskraftverstärker mit Druckluft.
Weitere Informationen zu Bremskraftverstärker
Sitzt im Motorraum vor dem Hauptbremszylinder. Verstärkt bei jedem Bremsvorgang die mechanischen Pedalkräfte um rund 60 Prozent. In Fahrzeugen mit ESP wird ein >>aktiver<< Bremskraftverstärker montiert.
Bremskraftverstärker beziehen ihre >>Energie<< über einen Schlauch direkt aus dem Ansaugrohr oder einer separaten Vakuumpumpe (Diesel). Während des Bremsvorgangs reagiert eine mit der Kolbenstange des HBZ verbundene Membrane auf den Druckunterschied zwischen dem äußerem Luft- und dem im Ansaugkrümmer herrschenden Unterdruck









