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Der Bremslichtschalter ist dafür zuständig, die Bremsleuchten am Heck einzuschalten, sobald das Bremspedal getreten wird. In einigen Fahrzeugen wird das Bremslicht erst eingeschaltet, wenn eine gewisse Bremskraft anliegt, damit die nachfolgenden Fahrzeuge bei einer zufälligen Berührung des Pedals nicht irritiert werden.
Der Bremslichtschalter kann an zwei verschiedenen Einbauorten zu finden sein: Entweder befindet er sich direkt am Bremspedal und wird mechanisch betätigt, sobald die Bremse getreten wird. Die andere Möglichkeit zum Einbau des Bremslichtschalters ist ein Ort am Hauptbremszylinder. Hier wird der Bremslichtschalter hydraulisch angesteuert, sobald Druck auf die Bremsflüssigkeit ausgeübt wird.
Meist ist der Bremslichtschalter ein Näherungsschalter. Er schaltet die Leuchten ein, sobald er das Metall am Pedal registriert.
Weitere Informationen zu Bremslichtschalter
Ein defekter Bremslichtschalter sollte so schnell wie möglich erneuert werden, da ansonsten die nachfolgenden Autofahrer nicht gewarnt werden und erhöhte Unfallgefahr besteht.
Bei einigen Modellen sind auch stufenlose Bremslichtschalter vorhanden, die bei starken Bremsungen anders reagieren als bei schwächeren Bremsungen. Bei einer Vollbremsung leuchtet die Bremsleuchte dann deutlich heller als bei einem leichten Ausrollen, der Fahrer des hinteren Fahrzeuges kann sich so besser auf die Geschwindigkeit des Vordermannes einstellen. Eine andere Variante für bessere Erkennen von Vollbremsungen ist ein adaptives Bremslicht mit Notbremserkennung. Bei sehr starken Bremsvorgängen leuchtet bzw. blinkt ein größere Fläche am Fahrzeugheck auf. Beim Mercedes beispielsweise blinkt das Bremslicht dann mehrmals pro Sekunde. Wenn bis zum Stillstand des Wagens abgebremst wird, schaltet sich dann auch automatisch die Warnblinkanlage ein. Adaptive Bremslichter können auch relativ preiswert nachgerüstet werden.








