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Die Gelenke des Rad- und Achsantriebes werden mit einem Faltenbalg gegen Schmutz und äußere Einflüsse geschützt. Die Faltenbälge, auch Achsmanschetten genannt, sitzen an den äußeren Enden der Antriebswelle beziehungsweise Gelenkwelle und enthalten das benötigte Fett oder Schmieröl, das dem Gelenk einen freien Lauf ohne zu großen Reibungsverlust ermöglicht. Sie bestehen aus einer Gummihülle, die mit ihrer gefalteten Außenwand dem Gelenk die erforderlichen Bewegungsfreiraum lassen. Federt das Rad ein oder wird es über die Lenkung eingeschlagen, passt sich der Faltenbalg den Bewegungen der Antriebswelle an und wird entsprechend gedehnt oder zusammen gepresst. Mit Schlauchschellen ist er auf beiden Seiten fest mit den Wellen verbunden. Wenn das jeweilige Gelenk ausgetauscht wird oder daran gearbeitet wird, sollte die Achsmanschette auf jeden Fall erneuert werden. Geschieht dies nicht, schließt er unter Umständen nicht mehr dicht ab und Schmutz kann in das Gelenk geraten. Genau wie der Faltenbalg der Lenkung sollte auch der Faltenbalg des Rad- oder Achsantriebes regelmäßig überprüft werden. Mit der Zeit kann er undicht werden oder poröse Stellen aufweisen, dann wird das Gelenk durch den eindringenden Schmutz beschädigt und muss ebenfalls ausgetauscht werden. Bei der Prüfung sollten die einzelnen Falten der Achsmanschette vorsichtig auseinandergezogen und gründlich unter die Lupe genommen werden.









