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Ein Federbein setzt sich aus Feder, Stoßdämpfer und dem Radträger zusammen. Alle diese Teile werden durch Schrauben miteinander verbunden und stellen die Federung eines des Vorderräder dar. Der Stoßdämpfer verläuft dabei etwa zur Hälfte innerhalb der Windungen der Feder, am oberen und unteren Ende sind die Federteller mit den entsprechenden Gummidämpfern vorhanden. Diese Konstruktion ist sehr platzsparend und ermöglicht es so, auch bei kleineren Fahrzeugen eine sichere, komfortable Federung zu konstruieren, die sich optimal im Radhaus unterbringen lässt. Zudem sind die Federbeine an der Vorderachse am Domlager drehbar gelagert, so dass sie sich bei Lenkbewegungen ein Stück weit mitdrehen und so auch bei eingeschlagenen Rädern eine optimale Straßenlage ermöglichen. Einige Fahrzeuge haben auch an der Hinterachse Federbeine, meistens sind dort jedoch Fahrwerksfeder und Stoßdämpfer separat verbaut.
Am Federbein sind die zwei wesentlichen Teile miteinander kombiniert, die für den Federungskomfort und die Fahrsicherheit sorgen. Der Stoßdämpfer und die Fahrwerksfeder pressen die Räder auch bei schnellen Kurven und in Extremsituationen auf die Straße, so dass das Auto lenkbar und kontrollierbar bleibt. Die Fahrwerksfeder selber ist recht robust und verschleißt nur bei extremen Belastungen oder Materialfehlern. Der Stoßdämpfer hingegen muss regelmäßig erneuert werden, da der Wagen sonst nicht mehr sicher auf der Straße liegt. Das Federbein muss für einen Tausch zunächst komplett ausgebaut werden, bevor es zerlegt und der Stoßdämpfer oder andere Einzelteile ersetzt werden können. Gerade bei älteren Fahrzeugen ist es daher oft preiswerter und günstiger, gleich ein komplett neues Federbein einzubauen. Dies spart Aufwand bei der Reparatur und ist deutlich einfacher, da für die Zerlegung des Federbeins spezielle Werkzeuge notwendig sind.
Weitere Informationen zu Federbein
Fast alle modernen Fahrzeuge haben an beiden Vorderrädern jeweils ein Federbein, da sich diese Konstruktion als sehr effektiv, sicher und platzsparend erwiesen hat. So lässt sich das Fahrwerk so konstruieren, dass kein unnötiger Raum verschwendet wird, aber dennoch eine komfortable Federung und eine sichere Straßenlage gewährleistet ist. Erfunden vom US-amerikanischen Earl S. McPherson und deswegen noch heute als McPherson-Federbein bezeichnet, wurde diese Konstruktion 1950 erstmal in einem PKW verwendet und hat sich schnell zum Standard entwickelt. Federbeine werden jedoch fast nur an den vorderen Rädern eingesetzt, da dort wegen der Lenkung und vor allem bei frontgetriebenen Fahrzeugen besonders hohe Anforderungen an das Fahrwerk gestellt werden. Einige wenige Modelle haben auch an der Hinterachse Federbeine, hier sind jedoch an der Achskonstruktionen, bei denen das Federbein und der Stoßdämpfer getrennt voneinander verbaut sind, deutlich weiter verbreitet.
Beim Federbein verläuft die Windung der Fahrwerksfeder um den oberen Teil des Stoßdämpfers herum. Meistens handelt es sich dabei um die Kolbenstange, die bei Federbewegungen ein- und ausfährt und Schläge und Unebenheiten der Straße abdämpft. An beiden Enden sind dabei dann die Federteller festgeschraubt, dazwischen wie die Fahrwerksfeder festgeklemmt. Meistens sind zusätzliche Gummipuffer vorhanden, um harte Schläge abzufangen. Je nach Modell und Hersteller kann die Feder von einer Gummimanschette zum Schutz umgeben sein, manchmal verläuft sie jedoch auch frei. Am oberen Ende ist das Domlager angebracht, mit dem das Federbein an der Karosserie befestigt ist und dass die Lenkbewegungen ermöglicht. Der untere Teil des Stoßdämpfers, der mit Öl gefüllte Zylinder, ist dann mit dem Radträger verbunden.
Federt das Rad ein, dann wird die Kolbenstange in den Zylinder des Stoßdämpfers hineingedrückt, das Öl fängt die Bewegung ab. Durch die Kraft der Feder wird das Rad jedoch weiterhin auf die Straße gepresst und die Kolbenstange wieder ausgefahren. Zum Tausch einzelner Teile des Federbeins muss zunächst das gesamte Bauteil entfernt werden. Bevor weitere Schrauben gelöst werden, muss die Fahrwerksfeder dann mit speziellen Vorrichtungen komprimiert werden, ansonsten drohen durch die hohe Spannung der Feder massive Verletzungen.









