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Zu der Frontverkleidung eines Fahrzeugs gehört alles, was an der Vorderseite eines Fahrzeuges zu finden ist, aber nicht zur Karosserie gehört. Das bekannteste Teil ist sicherlich der Frontgrill oder Kühlergrill, der vor dem Kühlerelement sitzt. Dazu können einige Zierelemente kommen, etwa ein Rahmen für den Kühlergrill, Umrandungen der Hauptscheinwerfer oder aber Träger für Blinker und andere Teile der Beleuchtung. Im weiteren Sinne kann auch die vordere Stoßstange beziehungsweise der Stoßfänger zur Frontverkleidung gezählt werden. Während bei älteren Auto die Stoßstange oft ein eigenes Bauteil darstellte, das einfach an die Karosserie angebaut wurde, ist der Stoßfänger bei neueren Auto meistens bündig an die Karosserie angepasst. Die Frontverkleidung ist hier also gleichzeitig ein Zierelement und der Stoßfänger.
Da die meisten Teile der Frontverkleidung aus Kunststoff sind, können sie schon bei leichteren Unfällen, Zusammenstößen oder Parkremplern beschädigt werden. Wer dann nicht eine komplette neue Verkleidung, sondern nur das defekte Teil neu bestellt und selber einbaut, kommt meistens deutlich günstiger und preiswerter davon, als wenn der Wagen in einer Werkstatt gebracht wird. Auch beim nachträglichen Einbau von Teilen an der Fahrzeugfront, wie etwa Tagfahrlicht oder Nebelscheinwerfern, ist es teilweise notwendig, Teile der Frontverkleidung anzupassen. Darüber hinaus gibt es für viele Modelle komplette Verkleidungen oder einzelne Teile, die gegen die serienmäßigen ausgetauscht werden können. So lässt sich das Fahrzeug individuell gestalten und erscheint zumindest optisch sportlicher. Neben anderen Stoßfängern, Verkleidungen oder kompletten Spoilern lässt sich oft auch einfach ein anderer Frontgrill anbringen, der kein oder ein anderes Herstelleremblem hat.
Weitere Informationen zu Frontverkleidung & Frontgrill
Frontverkleidungen sind bei älteren Fahrzeugen oftmals noch aus Metall, bei den meisten modernen Modellen sind sie jedoch aus Kunststoff. Dadurch wird auf der einen Seite Gewicht eingespart, auf der anderen Seite können beschädigte Teile mit verhältnismäßig geringem Aufwand ausgetauscht werden, Reparaturen sind also günstiger und preiswerter. Wäre die komplette Front ein Teil der Basis-Karosserie, dann müsste schon bei kleinen Beulen aufwändige Reparaturen durchgeführt werden. Zudem können so die einzelnen Teile unterschiedlich gestaltet werden, viele Hersteller nutzen dies, um verschiedene Ausstattungslinien voneinander zu unterscheiden. Um die Verkleidungsteile wiederum zu schonen, haben einige Modell Schutzleisten aus Gummi oder unlackiertem Kunststoff. So führen kleinere Kontakte mit anderen Fahrzeugen nicht gleich zu Lackschäden.
Nahezu alle Fahrzeuge, egal ob alt oder jung, haben einen Kühlergrill, auch Frontgrill genannt. Dieser ist notwendig, um den Kühler zu schützen, der meistens direkt dahinter auf der vorderen Seite des Motorraumes liegt. Der Kühlergrill ist immer aus Kunststoff gefertigt, er ist bei einigen Modellen oder höheren Ausstattungsvarianten auch lackiert. Die Form der einzelnen Rippen muss so gestaltet sein, dass sie möglichst viel Luft an die Kühlrippen durchlassen, jedoch aufgewirbelte Steinchen oder ähnliche Gegenstände davon abhalten, auf den Kühler aufzuschlagen. Daneben sollen sie auch den Luftwiderstand der Karosserie möglichst gering halten. Die Form und genaue Gestaltung des Kühlergrills ist je nach Modell und Hersteller unterschiedlich.
Die Frontverkleidungen bei modernen Fahrzeugen sind oftmals so geformt, dass sie bis zu den Scheinwerfern, dem Rand der Motorhaube und an den Seiten bis zum Kotflügel und den Radhäusern reichen. Die einzelnen Befestigungspunkte sind dabei meistens so verborgen, dass sie nur über den Motorraum oder nach dem Ausbau weiterer Teile abgebaut werden können. Bei Teilen, die nachträglich angebaut werden und nicht dem Originalteil entsprechen, sollte darauf geachtet werden, dass sie eine Zulassung von TÜV und Kraftfahrtbundesamt vorliegt. Zudem dürfen die Scheinwerfer nur soweit abgedeckt werden (etwa durch einen „bösen Blick“), dass die Leuchtkraft nicht beeinträchtigt wird. Reicht die Frontverkleidung bis an die Radhäuser heran, dann muss sichergestellt werden, dass der Bewegungsspielraum der Räder nicht beeinträchtigt ist.









