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Der Luftfilter verhindert, dass Staub und Schmutz aus der Umgebung über den Ansaugtrakt in den Motor geraten können. Er filtert die Luft, die vom Motor angesaugt wird und die durch den Fahrtwind eindringt. Dabei kann es unterschiedliche Arten von Filtern geben, bei normalen PKWs fängt meistens ein Einsatz aus Papier oder einem speziellen Fleece die Schmutzpartikel der Umgebung auf. Der Luftfilter muss – wie alle anderen Filter – in regelmäßigen Abständen überprüft und ausgetauscht werden. Gerade bei staubigen Straßen kann sich der Luftfilter schnell zusetzten, dann wird der Motor nicht mehr ausreichend mit Luft versorgt, oder aber der Filter reißt und Schmutz gerät in den Ansaugtrakt.
Der Filter befindet sich im Luftfilterkasten, der meistens recht deutlich im Motorraum zu erkennen und gut zugänglich ist. Nicht nur der Luftmassenmesser, auch die Einspritzanlage und die Brennkammern werden vom Luftfilter geschützt. Durch eindringende Partikel können sonst Schäden entstehen. Der Tausch ist sehr simpel und kann auch von unerfahrenen Schraubern ohne Probleme schnell und sicher durchgeführt werden. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass nach dem Ausbau des alten Filters kein Schmutz oder Staub in die Ansaugleitung gerät. Andernfalls können diese Partikel beim Starten ebenfalls in den Motor geraten und dort Schäden verursachen. Deswegen den Kasten mit einem feuchten Tuch gründlich auswischen und trocknen lassen, bevor der neue Luftfilter eingesetzt wird.
Weitere Informationen zu Luftfilter
Der Luftfilter hält aus den Schmutz der Straße, umherfliegende Partikel wie Staub und Pollen sowie Feuchtigkeit vom Motor fern. Darüber hinaus dämmt er auch das Ansauggeräusch des Motors. Da der Filter einen Widerstand im Luftstrom darstellt, verringert er die einströmende Menge und bremst die Luft ab. Aus diesem Grund werden auch so genannte Sportluftfilter angeboten, die mehr Luft durchlassen und so für einen sportlicheren Sound und etwas mehr Leistung sorgen sollen. Allerdings wird dadurch die Einspritzung verändert, das Gemisch wird zu mager und der Motor kann beschädigt werden. Deswegen sollte bei Sportluftfiltern auf die Zulassung geachtet werden, um zu sehen, ob der Motor die größere Luftmenge verträgt.
Die meisten Luftfilter haben einen Einsatz aus Papier oder einem Fleece-Gewebe, der die Staubpartikel auffängt, darüber hinaus sind bei einigen älteren Modellen auch sogenannte Nassluftfilter eingebaut, bei denen ein Gitter mit Öl benetzt wird und die Feuchtigkeit den Schmutz bindet. Bei größeren Nutzfahrzeugen lassen sich vereinzelt auch Ölbadfilter finden. Hier wird der Luftstrom in ein Ölbad gelenkt, die Luft wird dann in den Ansaugtrakt weitergegeben, die Partikel bleiben jedoch im Öl hängen. Diese Variante wird allerdings nur noch extrem selten eingesetzt.
Je nachdem, wie alt das Fahrzeug ist und um welchen Hersteller und welchen Motor es sich handelt, können verschiedene Formen des Luftfilters vorhanden sein. Wirkung, Aufgabe und prinzipiell auch der Tausch sind jedoch identisch. Vor allem ältere Fahrzeuge haben einen kreisförmigen Luftfilter, der in einer deutlich sichtbaren Trommel auf dem Motor sitzt. In den letzten Jahren werden an fast allen modernen Modellen rechteckige, quaderförmige Luftfilter eingebaut, der Luftfilterkasten sitzt meistens seitlich im Motorraum. Weiterhin gibt es zylinderförmige Filter, die in einem tonnenförmigen Gehäuse sitzen. Der Ausbau ist überall gleich: Gehäuse öffnen, dafür eventuelle einige Schrauben oder Klemmen öffnen, dann den Filter lösen, herausnehmen und durch das neue Teil ersetzen. Auch um den Filter ablösen zu können, muss unter Umständen eine Befestigung gelöst werden. Wer den Filter nicht oft genug wechselt, riskiert, dass der Filter entweder verstopft und nicht mehr genug Luft am Motor ankommt. Noch schlimmer wäre es, wenn der Luftfilter wegen zu viel abgesetzten Staubpartikeln, dem sogenannten Filterkuchen, reißt, denn dann kann der gesamte Schmutz ungehindert in den Motor eindringen.










