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Damit der Motor optimal laufen kann, muss das Verhältnis von Luft und Kraftstoff in dem Gemisch, dass in die Brennkammern eingespritzt wird, genau stimmen. Nur so kann im Verbrennungsprozess mit möglichst wenig Kraftstoff möglichst viel Energie erzeugt werden. Da die Luftmenge, die am Motor ankommt, je nach Fahrtgeschwindigkeit und äußeren Verhältnissen – etwa einem vorausfahrenden Fahrzeug oder Gegenwind – unterschiedlich ist, befindet sich im Ansaugtrakt ein Luftmassenmesser, auch Luftmengenmesser genannt. Dieser Sensor misst die Luftmenge, die in den Motor einströmt und meldet sie permanent an die Motorsteuerung. So kann entsprechend der zur Verfügung stehenden Luftmenge die optimale Menge an Treibstoff eingespritzt werden. In modernen Motoren sind die Messergebnisse des Luftmassenmessers auch für das Abgasmanagement und die Steuerung des Katalysators wichtig. Die meisten Luftmassenmesser oder Luftmengenmesser nutzen einen dünnen Draht, der elektrisch auf einer bestimmten Temperatur gehalten wird. Aus der dafür benötigten Strommenge werden Rückschlüsse auf die Stärke des Luftstroms gezogen. Damit der Draht nicht beschädigt wird, befindet er sich hinter dem Luftfilter. Der Luftmengenmesser kann durch eintretende Partikel, wenn der Luftfilter beschädigt ist, durch Feuchtigkeit bei starkem Regen oder durch Ölnebel, der nach Abstellen des Motors vom Kurbelgehäuse in den Ansaugtrakt gerät, Schaden nehmen. Bei einem Defekt des Luftmassenmessers droht eine Überlastung des Motors und eine nicht optimale Verbrennung mit hohen Schadstoffwerten. Deswegen wird der Fahrer über eine Kontrollleuchte im Cockpit gewarnt, außerdem sinkt die Motorleistung erheblich.









