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Mit einem Motorvorwärmsystem können Metallteile und Leitungen des Motors vor dem Start angewärmt werden. Besonders bei niedrigen Temperaturen im Winter wird der Motor durch diese Vorwärmung geschont, da der Kaltstart deutlich schonender abläuft. Auch Kraftstoff lässt sich mit einer Motorvorwärmung einsparen. Um den Motor aufzuwärmen, sind unterschiedliche Systeme denkbar. Am einfachsten und am simpelsten ist ein Motorvorwärmsystem, dass das Kühlwasser erhitzt und ähnlich wie ein Tauchsieder funktioniert. Eine zweite Variante ist die Vorwärmung direkt am Motorblock, hier wird direkt das Metall direkt am Kurbelgehäuse erwärmt. Für diese elektrischen Systeme ist eine Steckdose in der Nähe des Fahrzeuges praktisch, ansonsten leidet auf Dauer die Batterie. Damit der Wagen pünktlich zum Fahrtantritt warm ist, lassen sich viele Motorvorwärmsysteme mit einer Zeitschaltuhr steuern. Die luxuriösere Variante ist die Standheizung, hier wird nicht nur der Motor, sondern auch der Innenraum vorgewärmt. Im Winter ist so nicht nur der Kaltstart schonender und spritsparender, auch das Freikratzen der Scheiben entfällt. Nur wenige Fahrzeuge verfügen ab Werk über eine Motorvorwärmung, mit etwas Geschick lässt sie sich jedoch bei vielen Modellen nachrüsten.


