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Spurstangen übertragen die Bewegungen des Lenkrades an die beiden gelenkten Vorderräder. Bei fast allen modernen PKWs sind zwei Spurstangen vorhanden, die auf der einen Seite am Lenkgetriebe befestigt sind, auf der anderen Seite über den Spurstangenkopf am Achsschenkel. Innerhalb des Lenkgetriebes greift ein Zahnrad von der Lenkstange an die Spurstangen, und bewegt diese quer zur Fahrtrichtung nach links und rechts. Damit die Lenkung leicht zu bedienen ist, wird hier meist eine große Übersetzung verwendet. Nahezu alle modernen Fahrzeuge haben zudem eine Servolenkung, dabei werden die Lenkbewegungen des Fahrers hydraulisch über eine Servopumpe oder elektrisch mit Servomotoren verstärkt. An der Spurstange selber ist ein Gewinde zu finden, an dem der Spurstangenkopf angebracht ist. Über dieses Gewinde wird die Länge der Spurstange verändert, um so die Spur einzustellen.
Die Spurstangen verlaufen ohne weiteren Schutz frei im Radhaus vom Lenkgetriebe zum Rad. Deswegen können sie bei unsanften Bordsteinkontakten oder Unfällen leicht beschädigt werden, zudem kann das Gewinde durch Rost unbrauchbar werden. Bei den kleinsten Beschädigungen muss die Spurstange erneuert werden, denn sonst ist die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben. Ein schneller Austausch kann darüber hinaus auch weitere Schäden verhindern, mit einer baldigen Reparatur der beschädigten Stoßstange kommt man also preiswerter und günstiger weg und kann sich weitere aufwändige Arbeiten sparen. Für die Spurstange gilt wie für das gesamte Fahrwerk, dass hier auf keinen Fall geschweißt werden darf. Verbogene Spurstangen dürfen auch nicht wieder gerichtet werden, denn dann verlieren sie ihre Stabilität und können brechen. Defekte Teile müssen deswegen auf jeden Fall ausgetauscht werden, am besten auf beiden Seiten der Achse gleichzeitig.
Weitere Informationen zu Spurstangen
Die Spurstangen befinden sich jeweils links und rechts im Radhaus zwischen Lenkgetriebe und Achskörper. Im Lenkgetriebe selber werden die Bewegungen des Lenkrades und der Lenkstange übersetzt und bei Bedarf umgeleitet. Das Lenkgetriebe sitzt quer unter dem Fahrzeug und hat je einen Ausgang auf beiden Seiten. Die Spurstangen setzen dort an einer weiteren Stange an, die innerhalb des Lenkgetriebes verläuft und bei den Lenkbewegungen nach links oder nach rechts verschoben wird. Da im Inneren eine feine Mechanik installiert ist, die ausreichend geschmiert werden muss, ist hier zum Schutz ein Faltenbalg, die sogenannte Lenkmanschette, angebracht. Die Spurstange selber ist mit einem speziellen Gelenk befestigt. Auf der anderen Seite befindet sich der Spurstangenkopf, der über ein Lager mit dem Achskörper verbunden ist. Oftmals treten hier Schäden auf, da das Lager oder der Spurstangenkopf selber im Laufe der Zeit oder durch ungewöhnlich hohe Belastungen verschleißen. Der Kopf ist über ein Gewinde an die Spurstange geschraubt, dort kann auch die genaue Länge stufenlos und sehr fein verändert werden. Dies ist wichtig um die Spur einzustellen, damit beide Vorderräder exakt in die richtige Richtung laufen. So wird sichergestellt, dass das Fahrzeug genau auf die Lenkbefehle reagiert und sicher auf der Straße liegt. Diese Einstellung kann nur mit speziellen Messgeräten vorgenommen werden, deswegen muss der Wagen auf jeden Fall in eine Fachwerkstatt gegeben werden, wenn die Spurstangen einmal gelöst wurden.
Wenn die Spurstange defekt ist und erneuert wird, dann sollte auf jeden Fall auch der jeweilige Spurstangenkopf genau überprüft und im Zweifelsfall erneuert werden. Beide Teile gemeinsam zu wechseln, ist nicht nur meistens günstiger und preiswerter, sondern auch einfacher. Gerade bei älteren Autos kann die Spurstange und deren Gewinde verrostet sein, daher kann sich die Montage schwierig gestalten. Sind beide Teile neu, dann kann die Spurstange ohne Probleme sehr genau eingestellt werden. Dabei immer auch die andere Seite der Achse beachten und im Idealfall auch hier eine neue Spurstange einbauen.









