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Günstige Steuergerät, Servolenkung für Ihr Fahrzeug:

Eine Auswahl unserer Produkte

    • Für viele Modelle verfügbar
Steuergerät Servolenkung

Ohne zusätzliche Unterstützung ist die Lenkung der meisten Fahrzeuge recht schwergängig, da die Räder durch das Gewicht des Wagens auf den Boden gepresst werden und die Reifen dabei Widerstand leisten. Dies gilt besonders im Stand oder bei sehr langsamer Fahrt, wenn geringe Lenkkräfte vor allem zum Einparken oder Rangieren nötig wären. Nahezu alle modernen Fahrzeuge haben deswegen eine servounterstützte Lenkung, bei denen die Lenkbewegungen des Fahrers hydraulisch oder elektrisch verstärkt werden. Das Lenkrad hat also einen sehr geringen Widerstand, der Fahrer oder die Fahrerin muss keine allzu großen Kräfte aufwenden. Moderne Systeme ermöglichen es auch, das Ansprechverhalten der Lenkung abhängig von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges zu machen. Im Stand oder bei sehr langsamer Fahrt kann so mit einer relativ kleinen Bewegung des Lenkrades ein recht großer Lenkeinschlag erreicht werden. Bei schneller Fahrt auf der Autobahn hingegen wäre dies sehr gefährlich, hier ist das Verhältnis zwischen den Bewegungen des Lenkrades und der vorderen Räder genau umgekehrt.

 

Für alle diese Funktionen ist bei modernen Servolenkungen ein elektronisches Steuergerät zuständig. Es misst über die entsprechenden Sensoren die Geschwindigkeit des Fahrzeuges und die Drehzahl des Motors und passt das Ansprechverhalten der Lenkung an. Es wird unterschieden zwischen hydraulischen Servolenkungen, elektromechanischen (auch als EPS, Electric Power Steering, beziehungsweise EPAS, Electric Power Assisted Steering, bezeichnet) und elektrohydraulischen Servolenkungen (EHPS, Electro-Hydraulic Power Steering). Sobald die Lenkunterstützung elektrisch gesteuert wird, dann sorgt ein Steuergerät für die Weitergabe der Befehle. Es kann durch Defekte ausfallen oder durch Überspannung beschädigt werden, dann muss es ausgetauscht werden.




Weitere Informationen zu Steuergerät, Servolenkung


Servolenkungen gehören bereits seit einigen Jahrzehnten zu den beliebtesten Zusatzausstattungen, mittlerweile sind sie auch in kleinen, günstigen und preiswerten Fahrzeugen Standard. Hydraulische Servolenkungen arbeiten mit einem System aus ölgefüllten Leitungen. Der Motor treibt ständig eine Pumpe an, die das Öl in dem geschlossenen Kreislauf zirkulieren lässt und so einen stetigen Druck aufbaut. Über ein Ventil, dass sich stufenlos öffnet, wenn der Fahrer am Lenkrad dreht, wird der Druck an das Lenkgetriebe weitergegeben und so die Lenkung betätigt. Eine elektrohydraulische Servolenkung arbeitet nach dem gleichen Prinzip, allerdings werden die Befehle des Lenkrades nicht über ein Ventil, sondern elektrisch an die Pumpe weitergegeben. Diese arbeitet also nur, wenn sie benötigt wird, dadurch sinkt der Kraftstoffverbrauch. Für die Steuerung der Pumpe wird das Steuergerät benötigt, das den Einschlag des Lenkrades und die Geschwindigkeit des Wagen misst und dementsprechend dafür sorgt, dass die Räder eingelenkt werden. Eine rein elektromechanische Servolenkung arbeitet mit kleinen Elektromotoren, die am Lenkgetriebe angebracht sind und über die Spurstangen die lenkbaren Räder bewegen können. Das Prinzip ist ansonsten ähnlich, die Befehle des Lenkrades und alle weiteren Daten des Fahrzeuges werden vom Steuergerät der Servolenkung verarbeitet, die Elektromotoren werden dann so angesteuert, dass die gewünschte Lenkeinschlag erreicht wird.

 

Wenn das Servolenkungs-Steuergerät einmal ausfällt, ist die Lenkung sofort deutlich schwergängiger als im normalen Betrieb. Dann gibt es nur noch die mechanische Kraftübertragung zwischen Lenkrad und den gelenkten Rädern. Sorgen muss man sich dabei jedoch nicht machen, denn der Gesetzgeber schreibt vor, dass jedes Fahrzeug auch dann noch lenkbar sein muss, wenn alle Systeme zur Unterstützung ausfallen. Dennoch sollte in diesem Fall so schnell wie möglich eine Werkstatt aufgesucht werden, um das Steuergerät der Servolenkung auszutauschen.