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Zündkerze

 

Otto- beziehungsweise Benzinmotoren benötigen in jedem Zylinder mindestens eine Zündkerze, die mit ihrem Zündfunken dass eingespritzte Gemisch aus Kraftstoff und Luft zur Explosion bringt. Alle Zündkerzen sind an die elektrische Zündanlage angeschlossen, die dafür sorgt, dass die Funken immer zum richtigen Zeitpunkt entstehen. Die Zündkerzen sind in den Zylinderkopf eingeschraubt, ihre Spitzen ragen in die Brennkammern hinein. Dort gibt es neben einer Mittelelektrode, die an die Zündanlage angeschlossen ist, eine oder mehrere Masseelektroden. Diese sind über den Kontakt zum Motorblock in den Stromkreislauf integriert und ragen sichelförmig über die zentrale Elektrode. Bei einem Impuls der Zündanlage entsteht zwischen diesen beiden der Zündfunke, bei mehreren Elektroden sucht sich der Strom immer die Elektrode mit dem geringsten Abstand aus, also die am wenigsten verschlissene. Für einige Hersteller und Motoren, etwa bei BMW, sind spezielle Kerzen entwickelt worden, deren Elektroden besonders geformt sind. Sie bilden dann beispielsweise ein gemeinsames Dreieck, dass optimal im Strom und in den Verwirbelungen des Kraftstoffes positioniert ist.

 

Da die Zündkerzen und vor allem ihre Elektrodenspitzen durch ihre Lage direkt im Brennraum hohen Belastungen ausgesetzt sind, verschließen sie mit der Zeit. Für jeden Motor und jedes Modell schreibt der Hersteller deswegen ein bestimmtes Wartungsintervall vor, das unbedingt eingehalten werden sollte. Ist die Zündkerze und ihre Elektroden zu sehr verschlissen, dann entsteht kein Zündfunke mehr. Dies kann größere Schäden nach sich ziehen, da das eingespritzte Benzin dann nicht mehr verbrannt wird und entweder im Zylinder verbleibt oder aber in die Abgasanlage gerät. Bei den jeweiligen Wechselintervallen sollten deswegen alle Zündkerzen gemeinsam erneuert werden. Auch unerfahrene Schrauber können die Zündkerzen mit etwas Geschick leicht selber austauschen und so bei der Reparatur Geld sparen. Zudem sind die Zündkerzen im Paket oft günstiger, beim Preisvergleich über Carmio können die preiswertesten Zündkerzen ohne Probleme online bestellt werden.




Weitere Informationen zu Zündkerze


 

Die Zündkerzen gehören zu den Verschleißteilen eines Motors und müssen regelmäßig erneuert werden. Bei der Bestellung neuer Zündkerzen muss neben der passenden Gewindegröße auch auf den richtigen Wärmewert geachtet werden. Die Ableitung der durch die Funken entstehenden Wärme erfolgt über das Gewinde, bei einer falschen Größe können Zündkerze und Zylinderkopf entweder überhitzen, oder die Kerze erreicht nicht die nötige Temperatur. Zudem muss beim Ausbau sehr sorgfältig und vorsichtig gearbeitet werden, denn gerade ältere Zündkerzen können sehr fest sitzen und so beim Ausbau leicht abreißen. In diesem Fall müssen Sie aufwändig ausgebohrt werden, der Motor und der Zylinderkopf können dabei Schaden nehmen. Zudem muss darauf geachtet werden, dass weder Staub noch anderer Schmutz in die Öffnungen gelangen, wenn die Zündkerzen ausgebaut sind. Die Umgebung muss also sehr sauber sein und es dürfen keine Gegenstände in die Brennkammern geraten. Die Säuberung wäre sehr kompliziert, der Motor wird zudem beschädigt, wenn er wieder in Betrieb genommen wird.

 

Beim Ausbau der alten Zündkerzen sollten diese nicht einfach weggeworfen werden, sondern genau unter die Lupe genommen werden. Am Zustand der Elektroden, dem sogenannten Zündkerzengesicht, lässt sich erkennen, ob der Motor richtig eingestellt ist. Bei zunehmendem Alter sind graue oder bräunliche Ablagerungen normal, auch abgerundete Elektroden sind kein Grund zur Besorgnis. Dies entsteht durch die vielen Verbrennungsprozesse, die Rückstände und die hohen Temperaturen. Wenn die Spitzen allerdings stark beschädigt sind oder sich Rußablagerungen, glasierte Oberflächen, Ölspuren oder sonstige Verschleißerscheinungen zeigen, sollte der Ursache auf den Grund gegangen werden. Auch Ablagerungen, die die beiden Enden der Elektroden verbinden, sind nicht gut und haben wahrscheinlich bereits zum Ausfall der Zündkerze geführt. Mögliche Ursachen sind ein falscher Kraftstoff, in die Brennkammern eingedrungenes und dort verbranntes Öl oder aber eine zu fette oder zu magere Gemischeinstellung. Dies sollte möglichst bald behoben werden, sonst können auch die neuen Zündkerzen schnell Schaden nehmen.