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Als Zweimassen-Schwungrad, auch kurz ZMS genannt, wird der Bestandteil des Triebstrangs bezeichnet, der zur Reduktion von Drehschwingungen dient.
Weitere Informationen zu Zweimassen-Schwungrad
Beim Zweimassenschwungrad werden das Primärschwungrad (motorseitig) und das Sekundärschwungrad (getriebeseitig) mittels einen Drehschwingungsdämpfers verbunden. Mithilfe des ZMS wird die Drehungleichförmigkeit des Motors nur noch sehr abgeschwächt übertragen. Ohne Zweimassenschwungrad würden bei resonanzkritischen Drehzahlen Probleme wie Getrieberasseln und Brumm- bzw. Heulgeräusche im Fahrgastraum auftreten, weil die Drehschwingungsamplitude überhöht wäre. Mit ZMS ist die Lebensdauer der Antriebsstrangkomponenten höher und der Bauraumbedarf geringer. Außerdem sinkt der Kraftstoffverbrauch und das Getriebe wird geschont.
Das erste Zweimassenschwungrad wurde 1985 von LuK auf den Markt gebracht.








