Angst vor Tunneldurchfahrten – 5 Tipps für Autofahrer

Foto:  berggeist007  / pixelio.de

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In einigen Regionen Deutschlands sind Tunneldurchfahrten mit dem Kraftfahrzeug nicht zu vermeiden. Den Elbtunnel in Hamburg durchfahren an Werktagen ca. 120000 KFZ und bei 3,3 Km Länge dauert es fast 3 Minuten, bei der Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/h. Sind Ihnen Tunneldurchfahrten nicht geheuer, wird Ihnen diese Zeit sehr lang vorkommen. Was können Sie dagegen tun?

Was sind Tunnelängste und wie äußern sie sich?

Die Palette reicht von „mulmigen Gefühlen“ bis zu Panikattacken, die zu unkontrolliertem Handeln führen können. Auslöser von Tunnelängsten sind beispielsweise Klaustrophobie – Ängste in engen Räumen, die auch in Tunneln empfunden wird, oder Ängste vor Unfällen, da die Fluchtwege im Tunnel eingeschränkt sind. Dabei sind die Unfallängste oft unbegründet, denn nach Angaben des österreichischen Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls im Tunnel wesentlich geringer als auf normalen Landstraßen oder Autobahnen.

5 Tipps, die Sie sicher durch den Tunnel bringen:

  1. Entspannen und volltanken: Bereiten Sie sich auf die Tunnelfahrt mental vor, indem Sie durch einen Spaziergang vor der Fahrt Stress abbauen. Fahren Sie durch einen längeren Tunnel, wie dem 16 Kilometer langen Gotthard in der Schweiz, füllen Sie vorher Ihren Tank auf. Eine blinkende Tankanzeige in Tunnelmitte kann auch Ängste auslösen.
  2. Regeln einhalten: Achten Sie auf Anzeigen wie Ampeln, Warnschilder und Hinweise zum Spurwechsel. Halten Sie Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sicherheitsabstände ein.
  3. Konzentration bei der Tunnelein- und Ausfahrt: Schalten Sie beim Einfahren in den Tunnel das Abblendlicht ein und erhöhen Sie Ihre Konzentration. Durch den Wechsel vom hellen Tageslicht in den dunkleren Tunnel müssen sich Ihre Augen umgewöhnen. Gleiches gilt für die Tunnelausfahrt.
  4. Was tun bei Stau im Tunnel? Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, damit warnen Sie die Autofahrer hinter Ihnen. Beachten Sie die Verkehrsdurchsagen und schalten, bei längerem Stillstand, den Motor aus.
  5. Unfall im Tunnel, keine Panik: Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Unfall im Tunnel, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und fahren ganz rechts ran, um Rettungsfahrzeugen den Weg frei zu machen. Sichern Sie die Unfallstelle ab und leisten, wenn es Ihnen möglich ist, erste Hilfe.
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