3 gute Gründe für ein Auto mit Automatikgetriebe

Foto: Petra Bork  / pixelio.de

Welche Vorzüge hat ein Automatikgetriebe? Foto: Petra Bork / pixelio.de

Ein unerbittlicher Streit wird nicht nur darüber geführt, welche Automarke die bessere sei. Mindestens genauso umstritten ist die Frage, ob ein Automatikgetriebe dem klassischen Schaltgetriebe überlegen ist.

Dem Namen „Automobil“ gerecht werden

Zunächst einmal gehört festgestellt, dass es erst das Automatikgetriebe ist, das ein Auto zu einem „Automobil“ werden lässt, also zu einem Gefährt, das sich „von selbst fortbewegt“. Nichtsdestotrotz gibt es beharrliche Anhänger des klassischen Schaltgetriebes. Dabei ist es nicht nur eine Frage der Ehre, sondern vor allen Dingen der Bequemlichkeit, wenn das Auto selbst schaltet – ganz ohne manuelles Schalten durch den Fahrer. Für lange Autobahnfahrten mag dieser Vorteil sich noch in Grenzen halten, doch wer größtenteils im Stadtverkehr unterwegs ist, wird sich bald darüber freuen, ein Automatikgetriebe zu haben. Denn wer von einer roten Ampel zu nächsten fährt, muss immer wieder runter- und wieder hochschalten, was auf Dauer den Fahrspaß beeinträchtigt.

Fahrspaß wie in der Formel-1

Apropos Fahrspaß: Kritiker selbstschaltender Autos führen an, dass das Schalten der halbe Spaß am Fahren sei. Allerdings übersieht dieses Vorurteil die Tatsache, dass es mittlerweile sogenannte F1-Schaltgetriebe gibt. Hierbei handelt es sich im Grunde genommen um ein Automatikgetriebe, das dem Fahrer erlaubt, auf Wunsch auch selbst zu schalten. Das Kuppeln entfällt, d. h. es ist immer noch ein Automatik- und kein Schaltgetriebe. Vielmehr kann der Fahrer durch „Schaltwippen“ am Lenkrad bestimmen, in welchen Gang das Automatikgetriebe schalten soll. Der Name „F1-Schaltung“ rührt von dem gleichnamigen Motorsport her, wo es seit vielen Jahren verbreitet ist.

Den Motor schonen

Aber es sind nicht nur Bequemlichkeit und Fahrspaß, die für ein Automatikgetriebe sprechen. Beispielsweise lässt sich der Treibstoffverbrauch reduzieren, gerade weil ein Automatikgetriebe relativ schnell schaltet und so hohe Drehzahlbereiche meidet – dies freilich so lange, wie der Fahrer nicht absichtlich aufs Gaspedal drückt, um schnell voranzukommen. Dass hohe Drehzahlbereiche gemieden werden, schont nicht nur die Brieftasche, sondern auch den Motor. Das Geheimnis von Gebrauchtwagen mit Kilometerleistungen jenseits der 300.000 Kilometer-Grenze ist nicht selten der simple Umstand, dass ihre Fahrer früh schalteten und so den Motor nicht in hohen Drehzahlbereichen „heiß laufen“ ließen.

Dieser Beitrag wurde in Auto veröffentlicht und getaggt , . Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Sowohl Kommentare als auch Trackbacks sind geschlossen.