Sommerferien 2014: Hier droht Stau

Stauprognose_Sommerferien2014

Foto: Rike / pixelio.de

Ferienzeit ist Urlaubszeit, aber auch der Grund für ein erhöhtes Stauaufkommen. Deshalb sind die Sommerferien in den einzelnen Bundesländern zeitlich zueinander versetzt. Trotzdem gibt es 2014 ein besonders hohes Staurisiko. Wer die Stauprognosen für die Sommerferien 2014 schon jetzt bei der Planung berücksichtigt, kommt deutlich entspannter im Urlaub an.

2014 – ein Urlaubsjahr mit hohem Staupotenzial

Die Sommerferien sind nicht nur für viele Kinder das Jahres-Highlight. Die gesamte Familie nutzt diesen langen schulfreien Zeitraum, um mehr Zeit miteinander zu verbringen und dabei eine erholsame als auch spannende Urlaubszeit zu erleben. Allerdings beginnt für viele Familien der Urlaub mit viel Stress, wird die Anreise doch oftmals mit dem Auto geplant. Insbesondere die Routen nach Süden sind dann notorisch überfüllt.

Der Urlaub selbst bedeutet dann oft Erholung pur, doch mit der Rückreise wird ein Großteil der frisch getankten Energie gleich wieder zunichtegemacht, denn auch bei der Urlaubsrückreise drohen massive Staus. Dabei müssen Sie 2014 sogar mit einem besonders hohen Staurisiko rechnen, denn die Ferienplanung der einzelnen Bundesländer ist dieses Jahr in ihrer Gesamtheit betrachtet ausgesprochen ungünstig.

Dieses Jahr sind alle Familien in einem noch kürzeren Zeitraum unterwegs

Am 7. Juli beginnen dieses Jahr in Nordrhein-Westfalen die ersten großen Schulferien. Schüler aus Baden-Württemberg, Bremen und Niedersachsen gehen am 31. Juli als die letzten in den schulfreien Sommer. Dadurch dauert die Sommerferienzeit in Deutschland 2014 insgesamt 71 Tage. Das ist weit vom Optimum entfernt. Laut Experten vom Deutschen Reiseverband (DRV) sollten die Sommerferien der einzelnen Bundesländer mindestens über einen Zeitraum von 92 Tagen gezogen werden, also über gut drei Wochen mehr.

Selbst in den letzten beiden Jahren, also 2012 und 2013, wurden die Ferien über einen zeitlichen Korridor von jeweils immerhin 85 Tagen gezogen, und trotzdem kam es zu erheblichen Staus. Doch es kommt noch massiver: zwischen dem 31. Juli und dem 19. August sind für drei Wochen alle Bundesländer gleichzeitig in den Ferien. Dazu kommt ein hohes Urlauberaufkommen: schon jetzt gibt es Meldungen von großen Urlaubsanbietern, dass bereits 60 Prozent des Sommerangebots ausgebucht sind. Diese Quote ist demnach für den Sommerferienzeitraum noch höher.

Bedenken Sie die klassischen Staupunkte

Explizit in diesen drei Wochen sollten Sie Ihre Reiseplanung besonders sorgfältig durchführen. Daneben sind es insbesondere Freitage und Montage, die mit einem hohen Staupotenzial verbunden werden können. Zum regulären Berufsverkehr gesellen sich noch die Wochenendpendler. Mit den Urlaubsblechlawinen ist die Stauwahrscheinlichkeit in den klassischen Stauregionen besonders hoch:

  • Richtung Süden die A6 vom Ruhrgebiet bis Nürnberg
  • Richtung Süden die A9 ab Nürnberg (hier mündest auch die A6 in die A9)
  • die Münchner Umfahrung A99 Richtung Süden
  • nach München die A8 Richtung Salzburg (Österreich, Italien, Balkan)
  • von der A8 kommend die A93 Richtung Innsbruck (Österreich, Italien)
  • Ruhrgebiet Richtung Stuttgart und Bodensee (Schweiz, Italien, Frankreich) die A5 ab Frankfurt
  • vom Ruhrgebiet die A1 Richtung Hamburg
  • von Berlin die A24 Richtung Hamburg

Tipps zum Vermeiden von Staus

Daher sollten Sie einige grundsätzliche Tipps befolgen, um das Risiko eines Staus deutlich zu verringern:

  • Versuchen Sie die notorischen Staupunkte zu umfahren bzw. fahren Sie möglichst nachts oder frühmorgens los.
  • Folgen Sie bei Stau nicht Ihrem Navigationsgerät, das macht jeder.
  • Fahren Sie nicht unmittelbar nach den ersten Ferientagen bzw. vor den letzten Tagen vor dem Ferienende in den einzelnen Bundesländern.

Innerhalb der drei Wochen vom 31. Juli bis zum 19. August sollten Sie möglichst entspannt am Strand liegen oder das Bergpanorama genießen.

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