Tipps für Selberschrauber: Schnell und effektiv Ersatzteile einbauen

Um bei Reparaturarbeiten nicht wertvolle Zeit zu verschwenden, sollte man sich einen Plan zurecht legen, um den Einbau neuer Ersatzteile bzw. die Reparatur der alten Autoteile schnell und effektiv erledigen zu können. Hier einige Tipps:

1. Sauber machen, die Erste: Bevor mit neuen Arbeiten begonnen werden kann, muss der Arbeitsplatz frei von den Zeugen der letzten Reparatur sein. Nicht das falsche Schrauben etc. verbaut werden.

2. Erst lesen, dann schrauben: Reparatur- und Montageanleitungen sollten vor Beginn der Arbeiten komplett gelesen werden. Während der Reparatur sollten sie dann immer griffbereit liegen.

3. Skizze anfertigen: Wenn die Arbeiten kompliziert werden bzw. umfangreiche Reparaturen anstehen, sollte man sich die Reihenfolge der Arbeitsschritte aufschreiben und ggf. eine entsprechende Skizze anfertigen. Die optische Unterstützung hilft, sich Arbeitsschritte einzuprägen und die Fehlersuche von vornherein einzugrenzen.

4. Werkzeug und Zubehör zurecht legen: Wer während des Einbaus noch Werkzeug, Lappen oder Decken zusammensuchen muss, verliert unnötig Zeit. Deswegen sollten alle evtl. benötigten Hilfsmittel vorher gut erreichbar zurecht gelegt werden. Speziell für Arbeiten unter dem Fahrzeug empfiehlt sich nicht nur eine alte Decke. Um gegen die herauf kriechende Bodenkälte gerüstet zu sein, sollte man auf die Decke noch eine Plastikfolie legen, die schützt die Decke auch vor Ölflecken etc.

5. Reihenfolge beachten: Alle abgeschraubten Teile werden möglichst in der Reihenfolge des Ausbaus abgelegt, um den Zusammenbau später zu beschleunigen.

6. Sicher verwahren: Kleinteile wie Schrauben, Mutter & Co. kommen schnell mal abhanden. Um sich langwierige Suchaktionen zu ersparen, sollten diese entweder in kleinen Schachteln oder Gläsern aufbewahrt werden (Marmeladen- und Gurkengläser bieten sich an), oder direkt nach dem Ausbau wieder in das dazugehörige Gewinde geschraubt werden. Wenn kein Glas zur Hand ist, tut es auch ein langes Stück Klebestreifen oder Packband, auf dem die Kleinteile „angeklebt“ werden.

7. Sauber machen, die Zweite: Autoreparaturen gehen selten ohne Verschmutzungen vonstatten. Ölspuren lassen sich dann oft auch mit Haushaltsreiniger oder Geschirrspülmittel entfernen. Wenn das nicht hilft, braucht man schärfe Sachen. Zur Sicherheit sollte man immer einen speziellen Ölfleckenentferner in der Reserve haben.

8. Und noch mal: Sauber machen. Nicht nur Geräte und die Reparaturumgebung sollten nach getaner Arbeit wieder in den Ausgangszustand versetzt werden. Frau und Freundin freuen sich auch über saubere Arbeiter, die sich nicht mit dreckigen T-Shirts und Hosen bzw. Overalls auf die Couch setzen und sich Öl und Schmierfett von den Händen gewaschen haben :) Tipp: Ölverschmierte Hände werden mit Handwaschpaste wie Glutoclean C wieder sauber. Einige Schrauber-Experten empfehlen auch das Abreiben mit einem Salatöl-getränkten Tuch.

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