Carport kaufen oder bauen – eine Checkliste

Foto: © CrystalClearPictures - Fotolia.com

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Carports sind nicht bloß eine kostengünstige Alternative zu einer herkömmlichen Garage, sondern können zudem eine optische Bereicherung für das Haus sein, durch die das gesamte Anwesen merklich aufgewertet wird. Damit die unbestreitbaren Vorzüge von Carports aber auch tatsächlich vollends zum Tragen kommen, sollte schon vor dem Kauf oder Bau eines eigenen Carports unbedingt eine kurze Carport Checkliste angefertigt werden, um so für wirklich ausnahmslos alle Eventualitäten bestens gerüstet zu sein.

Die Carport Checkliste

Die wichtigsten Punkte auf der Carport Checkliste sind der Platzbedarf, die Carportmaterialien, die Baugenehmigung, der Bau selbst und natürlich die Akzeptanz vonseiten der Nachbarn.

    • Der Platzbedarf

Es liegt auf der Hand, dass die Größe des Carports sich direkt auf den Carportpreis auswirkt. Dennoch sollte die Größe nicht zu knapp kalkuliert werden. Immerhin soll der Carport ja aller Wahrscheinlichkeit über mehrere Jahre hinweg im Einsatz bleiben, sodass der Platzbedarf im Laufe der Zeit aufgrund des einen oder anderen Fahrzeugwechsels signifikant zunehmen könnte. Entsprechend dazu wäre es auf lange Sicht gesehen deutlich günstiger, sich gleich auf Anhieb für einen etwas größeren Carport zu entscheiden, als den Carport im Nachhinein aufgrund eines gewachsenen Platzbedarfs kostspielig umzubauen oder eventuell sogar gegen einen völlig neuen Carport ersetzen zu müssen.

    • Die Carportmaterialien

Neben der Carportgröße wirken sich natürlich auch die Materialien des Carports auf den Carportpreis aus. Wobei einzuräumen ist, dass qualitativ absolut hochwertige Materialien im Vergleich zu minderwertigeren Materialien zwar etwas mehr kosten, dafür aber in der Regel auch deutlich robuster und entsprechend langlebiger sind. Davon abgesehen wirken hochwertige Materialen auch rein optisch viel ansprechender. Entsprechend dazu lohnt es sich, ein wenig mehr in die Carportmaterialien zu investieren. Wobei noch zu erwähnen wäre, dass bei den Carportmaterialien nicht alleine auf die Qualität und das daraus resultierende Preisleistungsverhältnis, sondern natürlich auch auf die Ästhetik geachtet werden sollte. Wichtig ist dabei, dass der Carport vonseiten seiner Materialien und seines allgemeinen Designs perfekt mit dem Haus beziehungsweise dem gesamten Anwesen harmoniert.

    • Die Baugenehmigung

Entgegen der gängigen Meinung gibt es hierzulande keine einheitliche Reglung in Bezug darauf, ob für den Bau eines Carports eine entsprechende Genehmigung benötigt wird. Tatsächlich kann es sogar von Gemeinde zu Gemeinde diesbezügliche Unterschiede geben. Somit sollte sich schon im Vorfeld an entsprechender Stelle dahin gehend informiert werden, ob eine Baugenehmigung benötigt wird. Wobei einzuräumen ist, dass es unter Umständen stark von der geplanten Größe des Carports abhängen kann, ob eine Baugenehmigung benötigt wird oder nicht.

    • Die Akzeptanz

Wer eine offizielle Baugenehmigung erhalten hat, darf an sich direkt mit dem Bau des Carports beginnen. Allerdings empfiehlt es sich, zumindest die direkt angrenzende Nachbarschaft über den Bauplan zu informieren, um so etwaige Nachbarschaftsstreitigkeiten schon von vornherein zu vermeiden. Von Vorteil kann dabei im Übrigen sein, den Nachbarn ein Bild vom geplanten Carport zu zeigen, damit sie einen guten Eindruck davon gewinnen. Nicht selten werden anfängliche Gegner sogar zu den vehementesten Befürwortern, wenn sie erst einmal mit eigenen Augen gesehen haben, wie schön der geplante Carport werden soll.

    • Der Carportbau

Wenn es um den Aufbau des Carports geht, stellt sich die Frage, ob man ihn nun in die eigenen Hände nimmt oder ob man ihn doch lieber einem versierten Handwerkerteam anvertraut. Für den Selberbau spricht, dass sich dadurch die Kosten für die Handwerker sparen lassen. Allerdings sollte man den Aufbau nie ganz alleine angehen, sondern sich im Bekanntenkreis einige handwerklich begabte Helfer suchen. Immerhin können einige Teile des Carports doch recht sperrig und schwer sein. Davon abgesehen sollten Selberbauer bewusst zu einem Carportbausatz greifen, dessen vorgefertigten Einzelteile bloß noch der beiliegenden Bauanleitung entsprechend zusammengesetzt werden müssen.

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