Autounfälle im Herbst und Winter vermeiden

Foto: bluefeeling  / pixelio.de

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Der Herbst und Winter sind die vorwiegenden Unfallzeiten. Regen, Schnee, glatte Straßen, längere Bremswege, Nebel sowie eine schlechte Sicht gehören zu den Gefahren, die nicht unterschätzt werden sollten. Der folgende Beitrag gibt nützliche Tipps, wie Sie Unfälle vermeiden können.

Mit Winterreifen fahren

In der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass Sie die Reifen an die Temperaturen und Straßenverhältnisse anpassen. Der halbjährliche Wechsel der Reifen mag etwas aufwändig sein, trägt allerdings bei schwierigen Straßenverhältnissen erheblich dazu bei, Autounfälle zu vermeiden. Sie sollten daher Ihr Auto rechtzeitig mit der richtigen Reifenart ausstatten. Die Unterschiede zwischen den Sommer- und Winterreifen bestehen in der speziellen Gummimischung sowie der Profiltiefe. Sommerreifen müssen mit hohen Temperaturen zurechtkommen und sind daher im Vergleich zu Winterreifen härter. Mit sinkenden Temperaturen weist der Reifen jedoch eine geringere Bodenhaftung auf. Der Winterreifen hingegen besteht aus einem weicheren, flexibleren Material. Auch bei niedrigen Temperaturen verhärtet sich dieses nicht. Winterreifen überzeugen mit einer besseren Straßenhaftung. Zudem ist der Bremsweg kürzer. Das breitere Profil hat den Vorteil, dass der sich in die Rillen drückende Schnee für eine zusätzliche Haftung sorgt.

Allgemeine Tipps im Herbst und Winter

Wenn Sie im Herbst und Winter mit Ihrem Pkw unterwegs sind, sollten Sie sich sorgfältig auf jede Fahrt vorbereiten. Grundsätzlich ist es in diesen Jahreszeiten wichtig, dass Sie die Geschwindigkeit an die entsprechenden Fahrbahn-, Witterungs- und Sichtverhältnisse anpassen. Um möglichst frei sehen zu können, müssen die Scheiben rund herum von Schmutz, Laub, Schnee etc. befreit werden. Der Zustand der Scheibenwischer ist ebenso entscheidend, da abgenutzte Wischblätter Schlieren und Wasserflecken verursachen. Bei glatten und rutschigen Straßen sowie bei Nebel ist ein erhöhter Sicherheitsabstand das A und O. Solche schwierigen Verhältnisse in der Kombination machen ein sicheres Fahren zur wahren Herausforderung. Mit der erforderlichen Achtsamkeit sowie einer vorausschauenden und vorsichtigen Fahrweise kommen Sie jedoch auch unter diesen erschwerten Bedingungen sicher ans Ziel. Fußgänger, die leider auch häufig in Unfälle verwickelt werden, sollten in der dunklen Jahreszeit helle Kleidung tragen, um besser gesehen zu werden.

Wildunfälle vermeiden

Im Herbst und Winter steigt zudem das Risiko von Wildunfällen. Der wichtigste Rat lautet hier, in der dunklen Jahreszeit runter vom Gas zu gehen, um Unfälle mit Wildschweinen, Rehen, Hirschen etc. zu vermeiden. Auch die Warnschilder sollten Sie ernst nehmen, da diese an stark frequentierten Wildtier-Routen stehen und daher eine gute Warnung zur besonderen Vorsicht sind. Insbesondere in der Dämmerung sowie nachts und bei Nebel ist es sehr wichtig, wachsam sein. Sie sollten zudem folgendes beachten: Wo sich ein Tier befindet, dort sind meistens mehrere, wodurch mit Nachzüglern gerechnet werden muss. Wenn auf der Straße Wild auftaucht, sollten Sie abbremsen. Ausweichmanöver hingegen können für Sie selber und andere Verkehrsteilnehmer schlimme Folgen haben.

Fazit

Dies waren die Tipps, wie im Herbst und Winter Autounfälle vermieden werden können. Sobald die Witterungsverhältnisse das Fahren erschweren, ist grundsätzlich Vorsicht geboten, da das Wetter schnell unberechenbare Situationen auslösen kann, die nicht unterschätzt werden sollten. Selbst sichere Autofahrer können unter erschwerten Bedingungen die Kontrolle über ihr Auto verlieren. Autounfälle können Sie jedoch meist verhindern, wenn Sie Ihr Fahrzeug mit der optimalen Ausstattung ausrüsten und Sie Ihren Fahrstil den Bedingungen anpassen. In den dunklen Monaten ist es generell ratsam, mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen, um in keinen Stress zu geraten, was wiederum die Gefahr für Unfälle erhöht.

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