Was Autofahrer nervt: Die fünf größten Ärgernisse

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden fahren, wenn…“

… es den anderen Autofahrern nicht gefällt.

Drängeln, hupen, schnippeln, dicht auffahren oder schleichen – für die Todsünden auf Deutschlands Straßen gibt es viele Varianten. Was Autofahrer am meisten nervt:

1. Nicht-Blinker: Nichts nervt so sehr als wenn vor einem mal gekonnt überrascht eingeschert wird. Beim Überholvorgang auf der Autobahn, beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr oder beim Abbiegen nicht zu blinken, ist aber leider des Deutschen liebste Verkehrssünde: Die Deutschen sind die Europameister des Nicht-Blinkens. Fast jeder Dritte setzt den Blinker falsch oder gar nicht.

2. Parkplatz-Prolls: Einen Parkplatz zu finden, kann sich oft ja schon zur wahren Geduldsprobe entwickeln. Wenn man dann aber sieht, wie andere eingeparkt haben, schwillt dem einen oder anderen Autofahrer schon mal der Kamm: Sie stehen quer, schief, zu weit vorn, zu weit vom Bordstein entfernt oder gleich mal auf zwei Plätzen gleichzeitig – die Parkplatz-Prolls, die entweder zu dicke Wagen fahren, die sich nicht überblicken können oder selbst für ihren Smart zwei Parklücken beanspruchen.

3. Konsequente Linksfahrer: Selbst wenn deutsche Autobahnen sechs Spuren hätten, würde diese Spezies immer ganz links fahren – ganz egal ob alle rechten Spuren frei sind oder nicht. Da könnte man das „Rechts überholen verboten“ gerne mal vergessen wollen.

4. Plappermäuler: Man steht hinter ihnen an der Ampel und weiß eigentlich schon was passieren wird. Angeregt in das Gespräch mit dem Sitznachbarn (meist aber der Sitznachbarin) vertieft, vergisst der Fahrer (meist aber die Fahrerin) bei Grün anzufahren. Erst das boshafte Hupkonzert reißt sie aus dem Gespräch. Dann wird noch mal geschaut, ob auch wirklich schon grün ist, der Gang eingelegt und in aller Seelenruhe losgefahren. Ihre entschuldigende Geste ist meist alles, was man noch sieht, wenn sie als einzige über die Ampel kommt, bevor diese wieder auf Rot schaltet.

5. Schleicher: Den anderen zu zeigen, dass man das Schild mit der großen 50 lesen konnte, nehmen viele, vor allem ältere Herrschaften gerne mal zum Anlass konsequent 45 km/h zu fahren. Gerne auch 25 km/h im eh schon auf nervige 30 begrenzten Baustellenbereich. Vielleicht haben die aber auch nur was missverstanden: Der Tacho zeigt vielleicht zu viel, nie aber zu wenig an. Das regelt schon die StVZO.

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